Herzlich Willkommen, Frau Veit
Wir begrüßen Sie herzlich im Diskussionsforum Familienfreundlicher Wohnort Hamburg und freuen uns auf 90 Minuten anregende Diskussion mit Ihnen. Vielleicht können Sie zunächst ein paar Worte zu Ihrer Person sagen?
Es grüßt Sie
C. Cohen (Moderation)
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Ich bin 32 Jahre alt, Juristin, und habe zwei Kinder (Paul, vier Jahre und Marie, vier Monate). Mein Mann hat sie gerade ins Bett gebracht :-) ... Im Parlament bin ich für Familienpolitik, aber auch für Stadtentwicklung zuständig. Gewählt worden bin ich als Abgeordnete für Hamburg-Mitte, speziell Veddel/Rothenburgsort.
Familienfreundlich ist Wohnraum dann, wenn er in gesunder Umgebung genügend Platz zu erschwinglichen Preisen bietet. Aber das ist nicht alles: man braucht eine Infrastruktur, die den jeweiligen Stadtteil lebenswert macht. Also bezahlbare Kinderbetreuungseinrichtungen, möglichst eine Ganztagsschule, Angebote für Ältere usw. Nicht familienfreundlich ist es, egal in welchem Stadtteil, wenn Kita-Gruppen vergrößert werden, wenn Vorschulgebühren eingeführt werden, Büchergeld in den Schulen und, und, und. Kurz: Nicht familienfreundlich ist die Politik, die der derzeitige Hamburger Senat betreibt.
von
TOL | 06.11.2005 | 20:38
..was würde die SPD anders machen?
von
TOL | 06.11.2005 | 20:53
Die SPD hatte Jahrzehnte Zeit, Betreuungsangebote zu schaffen. Die Vorschule war kostenlos, der Kindergarten teuer. Ist das sozial gerecht? Warum hat die SPD keine Ganztagsschulen aufgebaut? Warum hat die SPD keine Stadtbahn zugelassen?
von
TOL | 06.11.2005 | 21:06
... stimmt! Geld für Ganztagsschulen kommt vom Bund. Ganztagsschulen sind auf diese Weise alle Gymnasien geworden, allerdings ohne Konzept. Was würden Sie in da anders machen?
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fragt
C.Cohen (Moderation)