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Spielregeln
1. Der Ablauf der Diskussion
2. Verhaltensrichtlinien
3. Maßnahmen bei Regelverstößen
4. Punktesystem
5. Preise und Vergabe
6. Verbleib und Schutz der Daten / Gewährleistung der Anonymität
1. Der Ablauf der Diskussion
Im Rahmen des geplanten Online-Dialogs Familienfreundlicher Wohnort Hamburg wird Hamburger Familien und Interessierten vom 17.10 ? 12.11.2005 ein Forum geboten, in dem alle Aspekte familienfreundlichen Wohnens diskutiert werden können.
Das Ergebnis der Online-Diskussion ist ein Leitfaden für den familienfreundlichen Wohnort Hamburg aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger. Dieser Bürgerleitfaden umfasst eine Checkliste für Wohngebiete, illustriert familienfreundliches Wohnen am Beispiel verschiedener Quartiere und gibt Mietern, Eigentümern, Planern, Politik und Verwaltung Hinweise für familiengerechtes Wohnen.
Die Internetdiskussion verläuft in drei Phasen:
Phase 1: Erstellung einer Checkliste für Familienfreundlichkeit
In der ersten Phase sollen die Bürgerinnen und Bürger darstellen, was familienfreundliches Wohnen aus Ihrer jeweiligen Sicht genau bedeutet. Dafür wird vom 17.10.05 ? 24.10.05 ein zentrales Forum angeboten, in dem die Teilnehmer die aus ihrer Sicht wesentlichen Merkmale für Familienfreundlichkeit zusammentragen. Dabei werden alle denkbaren Kategorien von der Wohnraumgestaltung, dem Umfeld bis hin zur Verkehrsanbindung und Infrastruktur berücksichtigt.
Die verschiedenen Merkmale werden in Form von Merkmalskarten auf der Plattform gesammelt und am Ende der Phase 1 von den Moderatoren zu einer Checkliste ?Familienfreundlicher Wohnort Hamburg? zusammengestellt.
Phase 2: Diskussion und Beurteilung bestimmter Hamburger Quartierstypen
Die zweite Phase dient der Erprobung dieser Checkliste anhand konkreter Wohngebietsbeispielen (Quartieren) aus den sieben Hamburger Bezirken.
Dazu eröffnen die Moderatoren neben dem Hauptforum vom 25.10.05 ? 07.11.05 nun zusätzliche Unterforen, in denen bestimmte Quartierstypen in Hinsicht auf ihre Familienfreundlichkeit untersucht, diskutiert und Verbesserungsvorschläge entwickelt werden.
Die Beispiele repräsentieren unterschiedliche Quartierstypen, die für Familien mit spezifischen Vor- und Nachteilen verbunden sind. Gleichzeitig wird dabei auch die Checkliste ergänzt und überarbeitet.
Phase 3: Ergebnisdiskussion und Entwicklung von Handlungsempfehlungen
Nach dem Abschluss der zweiten Phase werden die Unterforen wieder geschlossen. Im verbleibenden Hauptforum werden vom 08.11.05 ? 12.11.05 die bisherigen Ergebnisse und Ideen abschließend diskutiert und überprüft. Aus den quartierstypischen Stärken und Schwächen sollen spezielle Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Diese Empfehlungen können alle denkbaren Aspekte familienfreundlichen Wohnens betreffen: Von der Frage, wie bestehende Quartiere ihre Familienfreundlichkeit durch Eigeninitiative der Bewohner verbessern können bis hin zu planungsrelevanten Überlegungen.
Ergebnisse
Die Ergebnisse der Internetdiskussion werden zu einem Leitfaden für den familienfreundlichen Wohnort Hamburg aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger zusammengefasst. Dieser Leitfaden soll eine Checkliste für familienfreundliche Wohngebiete beinhalten, familienfreundliches Wohnen am Beispiel verschiedener Hamburger Wohngebiete illustrieren und Hinweise für familiengerechtes Wohnen für Mieter, Eigentümer, Planer, Politik und Verwaltung geben.
Der Bürgerleitfaden wird im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Frühjahr 2006 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
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2. Verhaltensrichtlinien
Im Sinne der Erhaltung eines angenehmen Gesprächsklimas und konstruktiven Diskussion gelten in diesem Forum die folgenden Verhaltensregeln:
1. Grundsätzlichen Respekt für einander, gemäßigter Umgangston
(?schreibe nichts, was Du Deinem Gegenüber nicht auch in Anwesenheit
anderer Leute ins Gesicht sagen würdest")
2. Nicht erlaubt sind Beleidigungen, Bedrohung,
Schimpfwörter, Rassismus, Faschismus, Sexismus / Pornographie sowie
alle strafrechtlich relevanten Äußerungen
3. Berücksichtigen Sie, dass die geschriebene
Sprache Einschränkungen mit sich bringt, d.h. Tonfall, Gefühle, Ironie
etc. können nur bedingt über bestimmte Kennzeichnungen (z.B. Icons,
Unterstreichungen, Sternchen) verdeutlicht werden. Ein Beitrag sollte
daher auch vor der Antwort genau gelesen werden, um versteckten
Sarkasmus / Humor zu entdecken bzw. überflüssigen Missverständnissen
vorzubeugen.
4. Das Fälschen von Postings (z.B. Artikel unter der Identität eines anderen verschicken) ist nicht erlaubt
5. Sie können sich in DEMOS mit einem Synonym anmelden, brauchen Ihren
Namen also nicht zu offenbaren. Bitte benutzen Sie in diesem Fall auf
keinen Fall die Namen anderer, real existiernder Personen. Ein Verstoss
gegen diese Regel führt zum Ausschluss von der Diskussion.
6. Kettenbriefe und unerwünschte Werbung sind nicht erlaubt
7. Akzeptieren Sie, dass (fremde) Leute nicht immer und sofort antworten, wenn sie angesprochen werden
8. Im Netz hat jeder Nutzer eine neue Persönlichkeit. Daran sollten
sich alle halten und in der Online-Konversation die Nicknames /
Pseudonyme verwenden, auch wenn der echte Name bekannt ist.
9. TeilnehmerInnen sollten innerhalb des Forums nicht nach persönlichen Dingen gefragt werden
10. Beiträge sollten möglichst nicht länger als eine Bildschirmseite sein (ca. 2000 Zeichen)
11. Posting: nach Möglichkeit kurz und thematisch passend, während eher
unwichtige Dinge wie Rechtschreibfehler unberücksichtigt / unangezeigt
bleiben sollten.
12. Die Mail sollte jeweils nur einen Argumentationsstrang behandeln
13. Zitat-Regeln: Beim Zitieren möglichst kurz halten, d.h. einen Satz
oder kurzen Absatz zitieren (nicht ganze Artikel / Mails). Manchmal ist
das Formulieren in eigenen Worten sinnvoller.
14. Die Community ist keine Daten-Mülltonne, daher nicht jede noch so unsinnige Information / Dokument einbringen
15. "Titel"-Zeile: hier sollte mit wenigen Worten der Inhalt des
Artikels beschrieben werden, so dass ein Leser entscheiden kann, ob er
von Interesse für ihn ist oder nicht. In länger dauernden Diskussionen
kann es passieren, dass das Thema, über das debattiert wird, vom
ursprünglichen "Titel" abweicht. Dieser sollte daher immer entsprechend
abgeändert werden.
16. Zeit nehmen, um die Grundlagen des
Clientprogramms und der Funktionen des Netzwerkes zu lernen. Vor dem
Fragenstellen zunächst in "Hilfe" nachlesen.
17. Die Systemadministratoren sollten nicht für
alle Probleme verantwortlich gemacht werden, schon gar nicht, wenn User
untereinander Konflikte haben.
18. Copyright: Es ist völlig legal, kurze
Auszüge aus urheberrechtlich geschützten Werken zu informationellen
Zwecken zu posten. Was darüber hinaus geht, ist illegal. Zu den
urheberrechtlich geschützten Werken gehören unter anderem
Zeitungsartikel, Liedtexte, Programme, Bilder etc. Ebenfalls illegal
ist es, mit Wort und/oder Bild zu Straftaten aufzurufen oder zumindest
Anleitungen dafür zu liefern.
19. Nationale Datenschutzregelungen und die Policy des Betreibers sind zu beachten.
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3. Maßnahmen bei Regelverstößen
Aufklärung:
"Über kleinere, versehentliche Verstöße werden die jeweiligen User von
den Administratoren / Moderatoren aufgeklärt und um Unterlassung
gebeten. Eine wiederholte Missachtung führt zu einer Verwarnungskarte."
Verwarnung - Gelbe Karte:
Die folgenden Aktivitäten führen zu einer Verwarnung
1. Persönliche Beleidigungen / Beschimpfungen / Bedrohungen sowie Rassismus, Faschismus, Sexismus / Pornographie
2. Mehrfach wiederholtes Verschicken von viel zu umfangreichen Mails
bzw. Mails, die sich nicht im wesentlichen auf einen
Argumentationsstrang konzentrieren
3. Mehrfach wiederholtes offensichtliches Stören
der Diskussion mittels Versenden & Hochladen von unerwünschter
Werbung oder Kettenbriefen
4. Wiederholtes Fälschen, d.h. Artikel / Postings unter der Identität eines anderen versenden
Sofortiger Ausschluss - Rote Karte:
Die folgenden Aktivitäten führen zum sofortigen Ausschluss von der Plattform
1. Automatisch nach Erhalt von 2 gelben Karten
2. Bei strafrechtlich relevanten Äußerungen
3. Bei vorsätzlicher Sabotage des Systems
Während alle User im Metaforum über bestimmte Diskussionsstile /
Argumentationsweisen diskutieren können, sind jedoch nur die
Administratoren und Moderatoren befugt, konkrete Sanktionen zu
verhängen, d.h. gelbe oder rote Karten zu vergeben
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4. Punktesystem
Um DEMOS um eine weitere Komponente zu bereichern, haben wir das System
mit einem Punktekatalog versehen, der die aktive Teilnahme unterstützt
und den Teilnehmern ihre erarbeiteten Punkte automatisch auf ihrem
eigenen Konto gutschreibt. Die aktivsten 5 User werden auf der
Start-Seite unter "Top 5 User" bekanntgegeben.
Durch folgende Aktivitäten können Punkte erworben werden:
Registrierung: 51 Punkte (einmalig)
Pro Beitrag 1 Punkt
Für die Teilnahme an einer Umfrage je 1 Punkt
Für die Teilnahme an einem Unterforum in der 2. Phase 1 Punkt
Limitierte Zusatzpunkte: für die ersten 200 Teilnehmer, die sich
registrieren lassen, je 1 Punkt. Für die ersten 400 Beträge je 1 Punkt
Über die Gesamtzahl der Punkte erklimmen die
Teilnehmer unterschiedliche Status-Level, die im User Profil angezeigt
werden:
- Bis 51 Punkte: Level 1
- 51-74 Punkte: Level 2
- 75-99 Punkte: Level 3
- 100-129 Punkte: Level 4
- Ab 130 Punkte: Level 5
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5. Preise und Vergabe
Der Familienfreundliche Wohnort Hamburg liegt vielen am Herzen. Als die Behörde für Soziales und Familie einige Hamburger Unternehmen um Unterstützung dieser Diskussion gebeten hat, sagten viele spontan zu und stifteten tolle Preise.
Die Sach- und Geldpreise werden wir im Laufe des Diskurses unter den aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen.
Wie das genau geht? Das erfahren Sie regelmäßig auf unserer Startseite.
Mehr Informationen zu den stiftenden Unternehmen finden Sie hier
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6. Verbleib und Schutz der Daten / Gewährleistung der Anonymität
Nach der Anmeldung bei DEMOS müssen folgende Angaben gemacht werden: E-Mail-Adresse, Name, Vorname
Alle weiteren persönlichen Angaben sind freiwillig.
Da die Diskussion auf DEMOS anonym erfolgt, werden alle persönlichen
Daten durch ein Kennwort geschützt und absolut vertraulich behandelt.
Diese sind von anderen Nutzern nicht einsehbar.
Die anonymen Beiträge werden im Anschluss der
Testphase zu Forschungszwecken ausgewertet und unter Umständen in
wissenschaftlichen Zusammenhängen veröffentlicht. Auch in diesem Falle
bleibt die Anonymität der TeilnehmerInnen geschützt.
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