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Der Begriff
"chrisby76" ergibt 10 Treffer.
Wie ich in anderen Beiträgen bereits genannt habe: Für eine gute Nachbarschaft sorgen
- Straßenfeste
- Flohmärkte
- Parkanlagen und Spielplätze
- kleine Läden und Cafés,
kurz: Orte, an denen man sich begegnet und Zeit für ein nettes Wort findet.
dem kann ich nur zustimmen. auch der wegfall des kita-gutscheins, wenn ein geschwisterchen kommt und die mutter wieder zuhause ist, ist sinnlos und stressig für alle beteiligten.
mir persönlich ist es sehr wichtig, dass der einzelhandel, wie er hier in eimsbüttel besteht, weiter existiert. dass ich morgens beim schlachter, beim bäcker oder im bioladen meinen smalltalk halten kann. dass ich alle dinge für den täglichen bedarf hier vor ort kaufen kann. dass ich mich in ein café setzen kann und dort ganz bestimmt bald leute auftauchen, die ich kenne. für mich ein stück lebensqualität.
ansonsten gilt:
- spielplätze, grünanlagen (bitte gepflegt!) in der nähe
- veranstaltungen wie flohmärkte, straßenfeste etc., um die nachbarschaft zu pflegen
- saubere gehwege
- verkehrssicherheit (breite radwege, verkehrsberuhigte zonen, tempolimits)
wir sind gerade dabei, einen kita-gutschein zu beantragen. mein freund und ich sind (dann) beide selbstständig, was die sache verkompliziert. was mich ärgert ist die tatsache, dass wir wahrscheinlich viel zahlen müssen, weil mein freund momentan recht gut verdient. das kann sich aber schnell wieder ändern...
wichtig ist uns bei der kinderbetreuung:
- ein guter betreuungsschlüssel: in der krippe 10 kinder auf eine erzieherin zu haben, finde ich zuviel
- betreuungsanspruch auch und gerade, wenn ein geschwisterkind kommt und die mutter zunächst wieder zuhause bleibt
- ausreichend krippen- und elementarplätze
...ist mit der Kinderzimmerzulage wahrlich nicht geholfen. Wo sollen wir wohnen?! Hier in Eimsbüttel kann meine Familie zumindest nicht wohnen bleiben, wenn weiterer Nachwuchs kommt.
Die oben zusammengefassten Anliegen finde ich zentral und bereits treffend formuliert. M.E. sind die wichtigsten Aspekte damit genannt worden.
...erscheint mir das Thema "bezahlbarer Wohnraum".
Dazu kann man aus der Diskussion folgende Handlungsempfehlungen für die Politik festhalten:
- Verbilligung der Grundstückspreise
- Förderung des sozialen Wohnungsbaus
- Eingriff in den Mietenspiegel (keine großen Spielräume, keine horrenden Quadartsmeterpreise)
- Übernahme von Teilen der Mietkosten bei kinderreichen Familien
- Förderung von Genossenschaftsbau
...da sieht man mal, wie toll kommunikation klappt!
Ich komme ursprünglich aus Hannover. Als ich vor 3 Jahren nach Hamburg zog und schwimmen gehen wollte, war ich, gelinde gesagt, geschockt: Hohe Eintrittspreise, kleine Becken, in Freibädern Miniatur-Grünanlagen... Früher bin ich einmal die Woche zum Schwimmen gegangen. Seit ich in Hamburg lebe, war ich zweimal baden. Abgesehen vom Babyschwimmen, ein Luxus, den ich unserem Sohn gönne.
...in eimsbüttel - aber auch nur, weil wir, wie du, in einem schlicht runtergekommenen haus leben. das wird aber gerade saniert - und die erste mieterhöhung flatterte bereits ins haus.
ach ja, eine 4-zimmer-wohnung könnten wir drei uns bei den mietpreisen hier im stadtteil nicht leisten...
Was ich häufig beobachte, ist, dass alleinerziehende Frauen sich gegenseitig helfen. Aus der Elternschule kenne ich einige, die regelmäßig mal das Kind der anderen hüten. Ob für einen Arztbesuch oder um mal auf eine Party zu gehen.
Günstige Betreuungsmöglichkeiten bieten tagsüber, wenn ich richtig informiert bin, die Mütterzentren/Elternschulen/betreute Spielplätze.
...wäre es schön, wenn veranstaltungen erst um 21 uhr beginnen würden - auch wir paare könnten dann leichter gemeinsam weggehen.
weil mein freund oft länger arbeitet, suche ich mir z.b. oft veranstaltungen aus, die frühestens um 20 uhr beginnen. gutes beispiel: sportverein. der etv bietet zum glück mehrere kurse an, die erst ab 20 uhr beginnen. kino- oder theatervorstellungsbeginn 21 uhr wäre toll.
...und Einschränkungen bringt ein Kind in jedem Fall mit sich. Zumindest in der ersten Zeit. Denn da ist plötzlich ein neuer Lebensmittelpunkt. Aber dass Kinder auch viel Liebe und Freude ins eigene Leben bringen, übersieht man als kinderloses Paar leicht - oder weiß es schlicht nicht besser.
Ich bin junge Akademikerin, in meinem Freundeskreis die Erste mit Kind. Wir gehören wohl auch zu den Durchschnittsverdienern. Jetzt, mit einem Einkommen weniger, liegen wir eher darunter. Mein Sohn, fast ein Jahr alt, kommt bald in den Kindergarten. Ich werde mich dann selbstständig machen, weil es in meinem kleinen Betrieb nicht möglich ist, halbtags zu arbeiten.
Karriere verliert aber schnell an Bedeutung, wenn man ein Kind hat. Der Blick fällt aufs Wesentliche im Leben: zu lieben und zu geben. Hört sich kitschig an, ist aber so.
Dir wünsche ich Mut, ein Leben mit Kind zu wagen. Es ist nämlich schön, trotz Einschränkungen. ;-)
...bin beeindruckt. und gebe ihnen recht: die geplante u-bahn ist wahnsinn!
... ist Baugrund frei geworden. Als ich da so langging, stellte ich mir zuerst vor, wie dort ein paar Bäume gepflanzt und Bänke aufgestellt werden. Aber der zweite Gedanke war sofort: Hoffentlich wird das ein Parkplatz. Obwohl ich kein Auto besitze, fällt mir als Fußgänger doch auf, wie zugeparkt die Gehwege oft sind (ich lebe in Eimsbüttel). Die Parkplatznot ist auffällig. Und zugeparkte Rad- und Gehwege sind nicht unbedingt familienfreundlich.
...verstehe ich nicht so ganz: Die Diskussion ist doch schon längst vorbei. Und wie man sehen kann, hat Frau Hermann viele Fragen beantwortet.
ich würde mich freuen, wenn das hier eine spielstraße werden würde. dann könnte mein kind unbesorgt das haus verlassen. eine verkehrsberuhigte zone ist aber das höchste aller erreichbaren ziele.
- verfügt über große Kinderzimmer, in denen auch Platz zum Spielen ist,
- hat eine große Küche, in der man gemeinsam essen, kochen, sich begegnen kann,
- hat ein großes Badezimmer und vielleicht sogar ein extra WC,
- hat einen Kellerraum
- und ist trotz Größe bezahlbar. ;-)
...wäre mir zu verpflichtend und zu eng. Außerdem müsste man erstmal Menschen finden, die da zu einem passen. Hier kann ich mit meinen Nachbarn reden - oder auch nicht. Dort müsste ich es.
Naja, wir werden wohl auch zu den Flüchtenden gehören, wenn weiterer Nachwuchs kommt. Denn 1000 Euro Miete sind nicht drin. Schade.
dafür zahlt man aber auch nette mieten... die wir uns leider nicht mehr leisten können, wenn weiterer nachwuchs kommt.
Ich wohne zwar dirket gegenüber des Mütterzentrums Eimsbüttel, bin aber trotzdem selten dort. Obwohl alle ganz freundlich sind, fühle ich mich doch immer als Außenseiter. Die Leute da kennen sich halt alle zumeist sehr gut. Muss aber sagen, dass das Angebot echt toll ist! Und das zu super Preisen...
Bei denen hatten wir uns auch erkundigt, als wir uns vergrößern mussten - wie bei vielen anderen Wohnungsbaugenossenschaften auch. Von den anderen kam allerdings wenigstens eine Reaktion. Der Altonaer Spar- und Bauverein nimmt, glaube ich, auch niemanden mehr auf. Und die Wohnungen sind wirklich nicht gerade günstig!
...schaffen:
- kleine Cafés, Treffpunkte, an denen sich die Nachbarn begegnen können,
- kleine Läden, die zu einem Gespräch mit den Kunden/Verkäufern einladen,
- Veranstaltungen wie Flohmärkte, Straßenfeste...
Wenn man sich kennt, wird man auch viel toleranter.
Stimmt, die sind mir in Altona-Nord auch schon oft aufgefallen. Wirklich sch*****.
...die Kinderabteilung: unmöglich mit Kinderwagen zu betreten.
Ich weiß ja nicht, wie lange es her ist, seit du Eimsbüttel verlassen hast. Ich kann deine Feststellungen nicht bestätigen: Hier gibt es viele gut gepflegte Spielplätze, auf denen reger Austausch zwischen den Familien stattfindet. Hundekacke habe ich dort noch nie entdeckt - die Spielplätze sind auch fast alle eingezäunt.
An Parks fallen mir jetzt der Unna-Park ein, der im Sommer sehr belebt ist, und der Weiher. Nette Grünflächen. Auch für Familien.
Ich habe mich gerade heute nach Harburg verirrt. Und war positiv überrascht von der Hilfsbereitschaft der Menschen (junge Frau mit Kinderwagen, orientierungslos...).
Soooo schlimm ist Harburg gar nicht. Aber eben auch nicht Hamburg.
Die Spielplätze, zu denen ich mein Kind begleite, sind alle prima. Mir fällt jetzt nur ein einziger Spielplatz in der Nachbarschaft ein, der mal dringend wieder gesäubert werden müsste (der Herbst... die Blätter...).
Spielplätze sind hier Treffpunkte. Und ich treffe mich gern dort.
Ja, liebe Firmen, gerade bei Banken und bei größeren Kaufhäusern mutet es schon merkwürdig an, dass es dort noch Türen gibt, die man mit Kinderwagen nur schwerlich passieren kann. Immerhin: Mir wird oft die Tür aufgehalten.
Wir wohnen in der Nähe der Lenzsiedlung. Mulmig ist einem dort schon ein bisschen und an der Haltestelle Lutterothstraße kommt es auch des Öfteren zu Krawallen zwischen Jugendlichen. Inwieweit die aus der Lenzsiedlung kommen, weiß ich nicht. Dass das Stadtteilbüro großes Engagement zeigt, ist aber über die Siedlung hinaus bekannt. Wer weiß, vielleicht ziehen wir ja auch dahin, wenn weiterer Nachwuchs kommt. ;-)
hier in eimsbüttel finde ich schön, dass die bürgersteige zum teil richtig breit sind (osterstraße). da kann man auch als familie nebeneinander gehen.
außerdem: viele gute spielplätze, einrichtungen für eltern+kinder (elternschule, mütterzentrum), viele kindergärten.
großes minus: die mietkosten...
Meine Schwester ist Grundschullehrerin - jung, motiviert, freundlich. Und findet keine feste Anstellung. Weil nur wenige junge Lehrer neu eingestellt werden. Und die Älteren plagen sich mit chronischen Krankheiten, verursachen Fehlzeiten... warum?
Hallo, wer erzieht denn bitte heute noch antiautoritär? War das nicht eine Erziehungsmethode der 60er Jahre? Den Kindern und Jugendlichen, die Sie da beschreiben, fehlt es meist allerdings gänzlich an Erziehung. Klar, bei sozial schwachen, wenig gebildeten Eltern, die meist schon mit sich selbst überfordert sind... Dann müssten Sie ja bei den Eltern beginnen und diese erziehen.
Genauso sieht es bei uns auch aus: Unser Sohn geht um 20 Uhr ins Bett - wo nur wir ihn reinlegen (können). Selbst Kino ist so kaum möglich - außer die Spätvorstellung. Im Theater waren wir schon ewig nicht mehr.
Wie soll das bitte gehen, wenn beide arbeiten? Mein Freund und ich sind beide in der Medienbranche tätig. Und mal abgesehen davon, dass wir unser Kind auch mal wach sehen wollen, ist es nicht möglich, dass wir beide ganztags arbeiten - denn Feierabend fängt bei uns nicht vor 19 Uhr an. Ich finde allerdings, dass hier die Arbeitgeber gefordert sind. Warum darf ich nicht vor 9 Uhr mit der Arbeit beginnen?
Ich wünschte mir auch flexiblere Arbeitszeiten, die Möglichkeit, halbtags zu arbeiten, einen Arbeitsplatz, an den ich im Notfall mal mein Kind mitnehmen kann, verständnisvollere Chefs und Kollegen... Aber gerade in Kleinbetrieben ist dies nicht möglich - was ich voll und ganz verstehen kann. Denn sowas bedeutet Mehrkosten, und wer soll diese tragen?! Gerade kleinere Unternehmen kämpfen jeden Tag mit ihrer Existenz.
Hallo,
wenn ich Königin von Hamburg wäre, dann
- würden Familien große Wohnungen/Häuser zu angemessenen Preisen mieten oder kaufen können,
- gäbe es an U- und S-Bahn-Stationen Fahrstühle,
- würden Spielplätze umzäunt, regelmäßig gewartet und mit kindgerechten Spielgeräten sowie Toiletten ausgestattet werden,
- gäbe es genügend bezahlbare Betreuungsmöglichkeiten auch für die unter 3jährigen,
- würde ich Ganztagsschulen einrichten und
- müssten kinderfeindliche Mitmenschen nach Mümmelmannsberg ziehen!
Dem kann ich nur zustimmen. Wir hätten gern noch ein zweites Kind - aber wer soll die 4-Zimmer-Wohnung bezahlen?! Mal abgesehen davon, dass viele Vermieter weder Kinder noch Haustiere dulden... Hier in Eimsbüttel wird es jedenfalls sehr schwierig werden, eine große, bezahlbare Wohnung zu finden.
Naja, Toleranz beruht auf Gegenseitigkeit: Klar muss ich als Elternteil mein Kind erziehen, sodass es später seinen Platz in der Gesellschaft findet. Dazu gehört auch, dass ich Grenzen setze.
Nur: Mein fast 11 Monate altes Kind ist noch nicht wirklich "erziehungsreif". Trotzdem begegne ich ständig "feindseligen" Mitmenschen - sei es im Bus oder im Wohnhaus. Am liebsten würde ich dann sagen: Hallo, das ist ein Baby!!!! Das braucht sienen Kinderwagen und weint ab und zu. Haben wir alle mal.
Da tummeln wir uns auch oft - richtig netter Spielplatz!
darüber kann ich mich immer wieder aufregen...
hallo,
wie ist das denn überhaupt geregelt? wenn ich in mutterschutz bzw. elternzeit bin, weil ein zweites kind dazu gekommen ist, habe ich dann keinen anspruch mehr auf einem kita-gutschein für das erstgeborene kind? denn ich bin dann ja zuhause... das hieße ja wirklich, dass ich den kita-platz selbst bezahlen müsste - oder dass das ältere kind aus dem kindergarten genommen wird.
Oh ja, du sprichst mir aus der Seele. Wir möchten auch gern noch ein zweites Kind haben - aber wer bezahlt uns die 4-Zimmer-Wohnung in Hamburg?!
Stimmt genau! Wir haben kein Auto, ich bin also auf den ÖPNV angewiesen. Wenn ich von Eimsbüttel/Stellingen nach Altona möchte, könnte ich das theoretisch mit der S-Bahn innerhalb von 5 Minuten. Nur: An der S-Bahn-Station Langenfelde gibt es weder Fahrstuhl noch Rolltreppe. Und das, obwohl eine kinderreiche Siedlung gleich nebenan ist.
Ich muss also den Bus nehmen, der meist überfüllt ist und 20 Minuten braucht.
hey, und sowas von jemadem ohne kinder... hurra! mehr solidarität braucht das land. :-)
das ist auch meine meinung: die toleranz zwischen kindern/eltern und kinderlosen fehlt. auch in eimsbüttel (einem stadtteil mit wirklich vielen kindern) bleibt es nicht aus, dass man sich anpöbeln lassen muss, wenn man mit kind/kinderwagen unterwegs ist. anscheinend ist man eine gute zielscheibe für den frust anderer.